Die Winterung sie ist vorbei,
Verzehrt das letzte Osterei,
Es grünt das Laub, die Vögel singen,
Der Uhu faltet seine Schwingen,
Zieht sich zurück und geht nach Hause
Zur wohlverdienten Sommerpause.
Die Rittersleut’ sind friedlich jetzt,
Die Rüstung ist vom Kampf zerfetzt,
Das Schwert ist stumpf von manchem Schlage.
So freut man sich jetzt auf die Tage
Wo man nicht mehr zur Sippung eilt,
Doch froh im Sonnenschein verweilt
Um Freunde unter Linden, Buchen
Bei Krystallinen zu besuchen.
Wie stets, die erste – ohne Stuss –
In uns’rer Veste Maxi-muß’
Im Wonnemond am 10. Tag
Montag, Glock 6 man kommen mag.
Es folgt die Brachmond-Krystalline
Bei Beton-Narr und Frau Christine.
Samstag der 12. um Glock 2
Schlaraffenscharen strömt herbei!
Man hört euch schon vor Freude winseln,
Im Heumond geht’s zum See der Inseln,
Wo’s Gänse gibt und keine Hühner,
Und nirgends sind die Wiesen grüner!
Am 10. 7. Glock 2, wenn’s hell –
Ihr kommt doch sicher alle – gell?!
Schlaraffen hört, vernehmt die Kunde:
Matthias, Junker uns’rer Runde
Und Judith, seine liebe Frau,
Laden euch zu ihrem Bau!
Tag 14, und im Erntemond,
Erscheint Glock 2, so wie gewohnt.
Nun noch, bevor der Sommer durch,
Das letzte Fest in uns’rer Burch.
Herbstmond 13, Ort bekannt,
Glock 6 kommt jeder angerannt.
Dann ist’s vorbei mit Krystallinen,
Zur Ruh begeben sich die Bienen,
Und Uhu, wieder aufgewacht,
Sich für die Wint’rung fertig macht.
Doch das ist noch ’ne Weile hin,
Wir streben jetzt mit frohem Sinn
Auf Strassen, durch die Luft, auf Schienen
Zu den beliebten Krystallinen.
Bringt Lethe, Quell und was zum Sitzen,
Auch Hut und Schirm, sonst müsst ihr schwitzen,
Und Sonnencreme für den Bauch,
’ne Kleinigkeit zum Atzen auch.
Bringt Freunde mit, lasst Euch nicht lumpen,
Kredenzt ihnen ’nen guten Humpen
Gefüllt mit allerbester Lethe –
Seid geizig nicht, ihr habt doch Knete –
Wer weiss, es wär’ doch wirklich schön,
Würd’ man sie einst als Pilger sehn.
Wing-Wing